{"id":1382,"date":"2021-05-15T17:24:35","date_gmt":"2021-05-15T15:24:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.akpicbox.de\/?p=1382"},"modified":"2022-06-19T18:09:04","modified_gmt":"2022-06-19T16:09:04","slug":"woelfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.akpicbox.de\/?p=1382","title":{"rendered":"W\u00f6lfe"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1450 alignleft\" src=\"https:\/\/www.akpicbox.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/w15-1024x684.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/www.akpicbox.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/w15-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/www.akpicbox.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/w15-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.akpicbox.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/w15-768x513.jpg 768w, https:\/\/www.akpicbox.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/w15-1140x762.jpg 1140w, https:\/\/www.akpicbox.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/w15.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>Der\u00a0<b>Timberwolf<\/b>\u00a0(<i>Canis lupus lycaon<\/i>), auch\u00a0<i>Eastern Wolf<\/i>,\u00a0<i>Great Lakes Wolf<\/i>\u00a0oder\u00a0<i>Algonquin Wolf<\/i>, ist eine taxonomisch umstrittene\u00a0Unterart\u00a0des\u00a0Wolfes. Seit der Monographie von\u00a0Edward Alphonso Goldman\u00a0wurde der Name f\u00fcr eine von 23 oder 24 Unterarten des Wolfes in Nordamerika verwendet, die den gr\u00f6\u00dften Teil des Ostens des Kontinents besiedelt haben soll. Sp\u00e4ter verwendete der Pal\u00e4ontologe und Wirbeltier-Taxonom Ronald M. Nowak den Namen f\u00fcr eine von acht Unterarten, die im Gebiet der\u00a0Gro\u00dfen Seen\u00a0heimisch sei. Sp\u00e4tere Autoren haben, vor allem gest\u00fctzt auf widerspr\u00fcchliche und kontrovers interpretierte genetische Daten, entweder die Existenz einer eigenst\u00e4ndigen Art\u00a0<i>Canis lycaon<\/i>, als einer von drei nordamerikanischen Caniden-Arten, postuliert, oder sie interpretierten die Populationen nur als eine\u00a0Hybridzone\u00a0zwischen dem (Grauen) Wolf\u00a0<i>Canis lupus<\/i>\u00a0und dem kleineren\u00a0Kojoten\u00a0(<i>Canis latrans<\/i>) und\/oder dem\u00a0Rotwolf\u00a0(<i>Canis rufus<\/i>).<\/p>\n<p>Umstritten ist bis heute nicht nur der Status als Art oder Unterart, sondern schon die Existenz einer eigenst\u00e4ndigen Sippe (entweder noch existierend, oder zumindest in historischer Zeit vorhanden gewesen) und deren Verh\u00e4ltnis zum Rotwolf, der wahlweise ebenso als eigenst\u00e4ndige Art oder als Unterart von entweder\u00a0<i>Canis lupus<\/i>\u00a0oder auch von\u00a0<i>Canis lycaon<\/i>\u00a0aufgefasst wurde und wird. Der Streit um den Status des Timberwolfs wird auch deshalb so erbittert gef\u00fchrt, weil neben rein wissenschaftlichen Interessen auch Fragen des\u00a0Artenschutzes\u00a0ber\u00fchrt sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div style=\"width:100%\"><div class=\"wd_error\"><p><strong>Es wurde keine Galerie ausgew\u00e4hlt oder die Galerie wurde gel\u00f6scht.<\/strong><\/p><\/div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1404\" src=\"https:\/\/www.akpicbox.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/ww8.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/www.akpicbox.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/ww8.jpg 1000w, https:\/\/www.akpicbox.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/ww8-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.akpicbox.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/ww8-768x513.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>Der <strong>Polarwolf<\/strong>, Wei\u00dfwolf oder Arktischer Wolf (Canis lupus arctos) ist eine Unterart des Wolfes (Canis lupus) und z\u00e4hlt zur Hundefamilie (Canidae). Da er in einer sehr unwirtlichen und menschenfeindlichen Gegend lebt (Polargebiet), ist sein Leben weitgehend unerforscht.<\/p>\n<p>Polarw\u00f6lfe haben spezielle Anpassungsmerkmale, durch die sie sich von anderen Unterarten des Wolfes unterscheiden. Ihr besonders weiches, dichtes und langhaariges Fell ist in Lebensr\u00e4umen mit Dauerschnee fast wei\u00df, schmutzigwei\u00df bis cremewei\u00df (auf dem R\u00fccken etwas dunkler) mit einzelnen grauen und schwarzen Haaren. Bei Fellen aus s\u00fcdlicheren Gegenden ist das Haar gr\u00e4ulich oder gelblich, teils blau mit deutlicher schwarzer Zeichnung. Der Bauch ist wei\u00df. Die Ohren kleiner und rundlich, bei den tiefen Temperaturen (bis \u221250 \u00b0C) sind sie damit besser vor Ausk\u00fchlung gesch\u00fctzt. Auch ist die Schnauze etwas k\u00fcrzer und die Beine sind auffallend kurz. In der K\u00f6rperform sind sie somit etwas gedrungener und wiegen um die 50 bis zu 80 kg. Das Stockma\u00df betr\u00e4gt etwa 65 bis 80 cm. Die Weibchen sind kleiner und leichter. Die K\u00f6rperl\u00e4nge betr\u00e4gt etwa 90 bis 150 cm vom Kopf bis zur Schwanzspitze.<\/p>\n<p>Polarw\u00f6lfe werden mit zwei bis drei Jahren geschlechtsreif. Sie werfen meist f\u00fcnf bis sechs Welpen. Die durchschnittliche Lebensdauer betr\u00e4gt etwa sieben Jahre.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div style=\"width:100%\"><div class=\"wd_error\"><p><strong>Es wurde keine Galerie ausgew\u00e4hlt oder die Galerie wurde gel\u00f6scht.<\/strong><\/p><\/div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1424\" src=\"https:\/\/www.akpicbox.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/WG10-1024x924.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"451\" srcset=\"https:\/\/www.akpicbox.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/WG10-1024x924.jpg 1024w, https:\/\/www.akpicbox.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/WG10-300x271.jpg 300w, https:\/\/www.akpicbox.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/WG10-768x693.jpg 768w, https:\/\/www.akpicbox.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/WG10-1140x1029.jpg 1140w, https:\/\/www.akpicbox.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/WG10.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/>Der Wolf (Canis lupus) ist rezent das gr\u00f6\u00dfte Raubtier aus der Familie der Hunde (Canidae). W\u00f6lfe leben meist in Familienverb\u00e4nden, fachsprachlich Rudel genannt. Hauptbeute sind in den meisten Regionen mittelgro\u00dfe bis gro\u00dfe Huftiere. Die Art war seit dem sp\u00e4ten Pleistoz\u00e4n in mehreren Unterarten in ganz Europa, weiten Teilen Asiens, einschlie\u00dflich der Arabischen Halbinsel und Japan, und in Nordamerika verbreitet.<\/p>\n<p>W\u00f6lfe wurden in Mitteleuropa ab dem 15. Jahrhundert systematisch verfolgt,[1] im 19. Jahrhundert waren sie in nahezu allen Regionen ihres weltweiten Verbreitungsgebiets vor allem durch menschliche Bejagung stark dezimiert und in West- und Mitteleuropa fast sowie in Japan vollst\u00e4ndig ausgerottet. Seit den 1980er Jahren steht der Wolf in vielen L\u00e4ndern unter Schutz. In europ\u00e4ischen Staaten durch die Berner Konvention, in der EU seit 1992 zus\u00e4tzlich durch das Regelwerk der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie.[2] In vielen L\u00e4ndern, unter anderem im Nahen Osten, besteht f\u00fcr den Wolf kein gesetzlicher Schutz.[3]\n<p>Seit der Jahrtausendwende ist die Anzahl der W\u00f6lfe und Wolfsrudel in Mittel- und Nordeuropa wieder deutlich angestiegen.[4] F\u00fcr den Erfassungszeitraum 2019\/20 wurden bei den W\u00f6lfen in Deutschland 128 Rudel, 35 Paare und 10 territoriale Einzeltiere registriert, die in 173 Wolfsterritorien leben.[5] W\u00f6lfe z\u00e4hlen zu den bekanntesten Raubtieren; sie haben fr\u00fchzeitig Eingang in die Mythen und M\u00e4rchen vieler V\u00f6lker gefunden. Sie sind die Stammform aller Haushunde und des sekund\u00e4r wilden Dingos.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div style=\"width:100%\"><div class=\"wd_error\"><p><strong>Es wurde keine Galerie ausgew\u00e4hlt oder die Galerie wurde gel\u00f6scht.<\/strong><\/p><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der\u00a0Timberwolf\u00a0(Canis lupus lycaon), auch\u00a0Eastern Wolf,\u00a0Great Lakes Wolf\u00a0oder\u00a0Algonquin Wolf, ist eine taxonomisch umstrittene\u00a0Unterart\u00a0des\u00a0Wolfes. Seit der Monographie von\u00a0Edward Alphonso Goldman\u00a0wurde der Name f\u00fcr eine von 23 oder 24 Unterarten des Wolfes in Nordamerika verwendet, die den gr\u00f6\u00dften Teil des Ostens des Kontinents besiedelt haben soll. Sp\u00e4ter verwendete der Pal\u00e4ontologe und Wirbeltier-Taxonom Ronald M. Nowak den Namen f\u00fcr eine von acht Unterarten, die im Gebiet der\u00a0Gro\u00dfen Seen\u00a0heimisch sei. Sp\u00e4tere Autoren haben, vor allem gest\u00fctzt auf widerspr\u00fcchliche und kontrovers interpretierte genetische Daten, entweder die Existenz einer eigenst\u00e4ndigen Art\u00a0Canis lycaon, als einer von drei nordamerikanischen Caniden-Arten, postuliert, oder sie interpretierten die Populationen nur als eine\u00a0Hybridzone\u00a0zwischen dem (Grauen) Wolf\u00a0Canis lupus\u00a0und dem kleineren\u00a0Kojoten\u00a0(Canis latrans) und\/oder dem\u00a0Rotwolf\u00a0(Canis rufus). Umstritten ist bis heute nicht nur der Status als Art oder Unterart, sondern schon die Existenz einer eigenst\u00e4ndigen Sippe (entweder noch existierend, oder zumindest in historischer Zeit vorhanden gewesen) und deren Verh\u00e4ltnis zum Rotwolf, der wahlweise ebenso als eigenst\u00e4ndige Art oder als Unterart von entweder\u00a0Canis lupus\u00a0oder auch von\u00a0Canis lycaon\u00a0aufgefasst wurde und wird. Der Streit um den Status des Timberwolfs wird auch deshalb so erbittert gef\u00fchrt, weil neben rein wissenschaftlichen Interessen auch Fragen des\u00a0Artenschutzes\u00a0ber\u00fchrt sind. &nbsp; &nbsp; &nbsp; Der Polarwolf, Wei\u00dfwolf oder Arktischer Wolf (Canis lupus arctos) ist eine Unterart des Wolfes (Canis lupus) und z\u00e4hlt zur Hundefamilie (Canidae). Da er in einer sehr unwirtlichen und menschenfeindlichen Gegend lebt (Polargebiet), ist sein Leben weitgehend unerforscht. Polarw\u00f6lfe haben spezielle Anpassungsmerkmale, durch die sie sich von anderen Unterarten des Wolfes unterscheiden. Ihr besonders weiches, dichtes und langhaariges Fell ist in Lebensr\u00e4umen mit Dauerschnee fast wei\u00df, schmutzigwei\u00df bis cremewei\u00df (auf dem R\u00fccken etwas dunkler) mit einzelnen grauen und schwarzen Haaren. Bei Fellen aus s\u00fcdlicheren Gegenden ist das Haar gr\u00e4ulich oder gelblich, teils blau mit deutlicher schwarzer Zeichnung. Der Bauch ist wei\u00df. Die Ohren kleiner und rundlich, bei den tiefen Temperaturen (bis \u221250 \u00b0C) sind sie damit besser vor Ausk\u00fchlung gesch\u00fctzt. Auch ist die Schnauze etwas k\u00fcrzer und die Beine sind auffallend kurz. In der K\u00f6rperform sind sie somit etwas gedrungener und wiegen um die 50 bis zu 80 kg. Das Stockma\u00df betr\u00e4gt etwa 65 bis 80 cm. Die Weibchen sind kleiner und leichter. Die K\u00f6rperl\u00e4nge betr\u00e4gt etwa 90 bis 150 cm vom Kopf bis zur Schwanzspitze. Polarw\u00f6lfe werden mit zwei bis drei Jahren geschlechtsreif. Sie werfen meist f\u00fcnf bis sechs Welpen. Die durchschnittliche Lebensdauer betr\u00e4gt etwa sieben Jahre. &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Der Wolf (Canis lupus) ist rezent das gr\u00f6\u00dfte Raubtier aus der Familie der Hunde (Canidae). W\u00f6lfe leben meist in Familienverb\u00e4nden, fachsprachlich Rudel genannt. Hauptbeute sind in den meisten Regionen mittelgro\u00dfe bis gro\u00dfe Huftiere. 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In europ\u00e4ischen Staaten durch die Berner Konvention, in der EU seit 1992 zus\u00e4tzlich durch das Regelwerk der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie.[2] In vielen L\u00e4ndern, unter anderem im Nahen Osten, besteht f\u00fcr den Wolf kein gesetzlicher Schutz.[3] Seit der Jahrtausendwende ist die Anzahl der W\u00f6lfe und Wolfsrudel in Mittel- und Nordeuropa wieder deutlich angestiegen.[4] F\u00fcr den Erfassungszeitraum 2019\/20 wurden bei den W\u00f6lfen in Deutschland 128 Rudel, 35 Paare und 10 territoriale Einzeltiere registriert, die in 173 Wolfsterritorien leben.[5] W\u00f6lfe z\u00e4hlen zu den bekanntesten Raubtieren; sie haben fr\u00fchzeitig Eingang in die Mythen und M\u00e4rchen vieler V\u00f6lker gefunden. 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